Erhöhung der Informationstransparenz
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Ursula Maier-Rabler, Kommunikationswissenschafterin an der Universität Salzburg, verortete Institutionen wie Public Netbase t0 in einem ständigen Spannungsverhältnis zwischen der Orientierung hin zu den KünstlerInnen, die die Möglichkeit haben sollen, künstlerische Praxis auszuüben, und der Vermittlungsarbeit nach außen. Ebenso wie Michael Wimmer meinte sie, dass eine einzelne Institution überfordert sei und nur ein Netzwerk an Institutionen dem breiten Aufgabenspektrum gerecht werden könne. Zum einen forderte Maier-Rabler die "Erhöhung der Informationstransparenz innerhalb der bestehenden Kulturinitiativen", zum anderen gelte es, über dieses Netzwerk hinaus den Gegenstand der eigenen Arbeit zu vermitteln. Seitens des Bildungsbereichs genauso wie seitens politischer EntscheidungsträgerInnen gäbe es "ein gewaltiges Informationsdefizit" bezüglich der gesellschaftlichen Bedeutung digitaler Kultur. Durch das Eingehen von strategischen Allianzen und die Suche nach BündnispartnerInnen könnte ein Ausgleich gefunden werden, in beide Richtungen gleichzeitig zu operieren und völlig unterschiedliche Herangehensweisen und Strukturen miteinander zu vereinbaren.